Philosophie

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PhytoVero entwickelt Produkte, welche vom Rohstoff, Inhaltsstoff über die Wirkung und Rezeptur, die Verpackung, den Versand bis zur Entsorgung und Reinvestition vollumfänglich unseren Vorstellungen von Nachhaltigkeit im sozialen wie auch im ökologischen Sinne entsprechen. Dabei legen wir grossen Wert auf die folgenden Punkte:
 


Die verwendeten Rohstoffe / Inhaltsstoffe :

Unser Ziel ist, dass wir alle unsere verwendeten Rohstoffe von Lieferanten beziehen, von denen wir wissen, dass die sozio-ökologische Nachhaltigkeit und Bio-Qualität garantiert ist. Zum Teil ist dies nicht einfach, weil verschiedene Veredlungsschritte den eigentlichen Ursprung des Rohstoffes verschleiern. Mittlerweile gehen wir soweit, dass wir diverse Komponenten selber herstellen, um den Ursprung und die Qualität aller unserer Produkte zu kennen. 

Wir arbeiten daran und geben jeweils auf den Produkten an, welcher Anteil der Inhaltsstoffe bereits vollständig rückverfolgbar ist. Dies ist unser Nachhaltigkeitsindex.

Z. Bsp. unser Kokosöl-Lieferant Dr. Goerg (www.drgoerg.com) setzt sich direkt vor Ort für philipinische Kleinbauern in Entwicklungsprojekten ein, sorgt für Fair-Trade Bedingungen und kontrolliert vor Ort den biologischen Anbau und die Produktion. 

Wir verwenden nur Rohstoffe und Inhaltsstoffe, welche human verträglich sind und mindestens in Lebensmittelqualität eingesetzt werden. Unsere Einstellung lautet: Nur was man bedenkenlos essen kann, kommt auf unsere Haut! 

Unsere Haut wird oft als eine undurchdringliche Barriere verstanden. Die Haut als unser flächenmässig grösstes Organ ist durchlässiger als man denkt. Viele Chemikalien durchdringen die Haut oft problemlos und können innerhalb von Minuten im Blut nachgewiesen werden. 

Wir wollen unseren Körper nicht zusätzlich belasten und lassen die ungewollten Stoffe bereits in der Rezeptur weg. 

Zum Thema Palmöl: Wir schliessen uns bei diesem Thema grundsätzlich den Ansichten von WWF, Greenpeace und Natrue an. Zur Zeit verzichten wir vollständig auf Palmöl und Palmölderivate wie gehärtete Palmölglyceride bis sich die globale Nachfrage normalisiert hat. Da dieses Thema sehr aktuell und zudem sehr komplex ist, werden wir im Forum einen eigenen Eintrag aufschalten. Mehr dazu im ►​Forum .. 

Zum Thema 100% Natur oder wo auch wir Kompromisse eingehen müssen:
Wenn wir z.Bsp. eine Seife direkt aus einem Pflanzenöl herstellen wollen, brauchen wir dazu eine Lauge. Das geht nicht anders. Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Magnesiumhydroxid oder Zinkhydroxid werden aber ausschliesslich synthetisch hergestellt. Des weiteren wollen wir nicht auf folgende natürliche Wirkstoffe verzichten. Hyaluronsäure, Provitamin B5, Vitamin B12 und Vitamin C, Substanzen welche heute fast zu 100% biotechnologisch hergestellt werden. 

 

Die Rezepturen:

Einfache, direkte und ehrliche Rezeptur! Jeder Inhaltsstoff muss absolut humanverträglich sein, potenziell essbar, in der Wirkung geprüft und soll seine pflegendsten und positivsten Seiten entfalten können. Oft ist weniger mehr: Reduce to the max! 

Warum wir welche Inhaltstoffe verwenden, kann man in den Produktebeschreibungen unter Inhaltsstoffe nachlesen. Jede Komponente hat ihre Bedeutung und entfaltet ihr Potential im Zusammenspiel mit den anderen Inhaltsstoffen des Produktes. Dies ist Teamwork auf molekularer Ebene.


Die Konservierung / Stabilisierung der Produkte:

Jedes kommerziell erhältliche, kosmetische Produkt muss konserviert werden. Sonst würden in kürzester Zeit Pilze und Bakterien darin wachsen. Auf eine schimmlige Gesichtscreme am Morgen wollen wir alle verzichten. Die einzige Variante, auf Konservierungsstoffe zu verzichten ist, das Produkt frisch zubereitet aus dem Kühlschrank zu verwenden, was die wenigsten von uns tun, weil uns die Zeit und die Infrastruktur fehlt. Somit stellt sich die Frage, wie man gleichzeitig Mikroorganismen vom Wachstum abhalten kann und beim Anwenden der Kosmetika sicher ist, dass die Hautflora nicht geschädigt wird?

Genau in diesem Punkt haben wir eine patentierte Lösung. Wir verwenden Silber in Form von Silberionen, welche strukturell in einer Matrix eingebunden sind. Diese Matrix ist pflanzlichen Ursprungs und schützt die Silberionen vor Oxidation. Selbst in hohen Konzentrationen (500ppm) sind Silberionen absolut unbedenklich. Silber ist ubiquitär, also allgegenwärtig, und der Mensch hat sich über Jahrtausende an Silber und dessen Ionen adaptiert. Mikroorganismen können aber schon in verschwindend kleinen Silberkonzentrationen am Wachstum gehindert werden. Beim Menschen sind Allergien auf Silber extrem selten bis inexistent. Menschen mit einer Silberallergie reagieren nicht direkt auf Silber, sondern auf ein Metall der Silberlegierung. 

Wir konservieren unsere Produkte ausschliesslich mit unserer ►Silbertechnologie, es sei denn, der Anteil an Bioethanol (Knospe) reicht bereits aus um die Rezeptur zu stabilisieren. 

Wie alle Firmen, die kosmetische Erzeugnisse herstellen, sind auch wir verpflichtet, unsere Produkte mittels sogenanntem KBR (Konservierungsmittelbelastungstest nach ISO 11930-2013) zu prüfen. Alle unsere Produkte erfüllen diese ISO Standards. 
 

Die Verpackung / Entsorgung: 

Die Verpackung stellt wie immer ein Problem dar. Am liebsten wäre uns ein "Zero-Waste"-Konzept. Nach Prüfen der Möglichkeiten, von Glas zu Holzdose u.v.m., haben wir uns zur Zeit wie folgt festgelegt: Alle Materialien sollen rezyklierbar sein und die Hygiene sowie Lichtempfindlichkeit der Produkte darf nicht vernachlässigt werden. Somit fallen offene Glastiegel für wasserbasierte Erzeugnisse im Normalfall weg. Wir haben nun für alle Cremen und Salben die Alutube ausgewählt. Zwar konsumiert die Herstellung der Alutube mehr Energie, diese kommt aber bei unserem österreichischen Lieferanten aus erneuerbaren Quellen (Wasser), und ist somit nahezu CO2 neutral. Alutuben sind 100% rezyklierbar und werden in der Tat auch rezykliert (>85% Rücklaufquote in der Schweiz). PP/PE Plastik kommt für uns nicht in Frage, da es sich um ein Erdölprodukt handelt, nicht rezykliert wird und extrem schlecht abbaubar ist und oft nicht im Müll sondern im Meer landet. Überall dort, wo wir mit der Alutube nicht mehr weiterkommen, verwenden wir entweder Glas oder PET (100% rezykliert), um unser Ziel der 100% Rezyklierbarkeit zu erreichen.
Unsere LipBalm Verpackungen bestehen zu 100% aus "foodgrade"-Papier und sind 100% rezyklierbar.
  

Einzelne Bestandteile unserer Verpackungen erfüllen noch nicht unsere angestrebten Ziele. Deshalb werden wir uns in den nächsten Monaten ins Feld werfen und nach richtigen Innovationen suchen. Und wenn wir keine finden, werden wir welche erfinden müssen! 

Label

Klarer Fall. Vertrauen ist gut, Kontrolle oft sinnvoll. 

Wir haben uns mit dem Labelwesen auseinandergesetzt und mussten leider feststellen, dass auch im Bereich der Kosmetik "greenwashing" betrieben wird. Die Problematik hier sieht folgendermassen aus: Mittels eines Labels wird dem Konsumenten vorgegaukelt, er kaufe ein ökologisch unbedenkliches Produkt. Dieses Vertrauen verleitet die Konsumenten noch mehr Produkte zu kaufen. In Tat und Wahrheit werden oft nur leere oder unvollständige Versprechen gemacht und diese werden nicht eingehalten. In diesem Sinne richtet ein Label, welches nicht vollständig durchdacht ist, mehr Schaden an, als dass es nützt. 

Da wir eine 100% kontrollierte Nachhaltigkeit anstreben und schon heute im Normalfall bei über 90% des Nachhaltigkeitsindex' stehen, klären wir zur Zeit ab, inwiefern für uns das COSMOS Bio Label zweckmässig wäre. 

Nicht auszuschliessen, dass PhytoVero in Zukunft bei einem sinnvollen Kosmetiklabel mitmacht. Wir bleiben am Ball !