Kosmetik Tatsachen

Kosmetik Tatsachen

 

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Zum Thema: Welche Inhaltsstoffe haben NICHTS in der Kosmetik verloren !

Mit den Applikationen (Apps) Codecheck und ToxFox kann jeder Konsument seine Produkte mittels 'smartphone' scannen und findet sofort heraus, ob bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten sind. Eine jeweilige Beurteilung sowie eine Erklärung zur Funktion der Inhaltsstoffe gibt es ausserdem gleich dazu.

Im weiteren existieren Webseiten, welche alle bekannten Problemstoffe mit Erklärung auflisten. Leider gibt es in diesem Bereich wenig wissenschaftliche Informationen aber dafür viel Halbwissen und etliche Plattformen welche mit der Kosmetikindustrie (chemischen Industrie) direkt verstrickt sind. Diese Plattformen erkennt man daran, dass sie v.a. Produkte bewerben anstatt Informationen zu liefern. 

Wikipedia und CodeCheck erklären und begründen, weshalb die nachstehend aufgelisteten Stoffe in kosmetischen Erzeugnissen Problemstoffe sind.

Aluminium, Aluminiumsalze, Synthetische UV Filter (Octocrylene, Benzophenone), Pigmente (alle CI -Zusätze), Borate (Borsäure, Borsäuresalze), Formaldehydabspalter (Biozid) , generell halogenierte Verbindungen (v.a. Biozide), Mineralöl, Paraffine, Parabene, Konservierungsmittel, Phthalate, PEG / PPG, Silikone (Silikonöle), Duftstoffe.


PhytoVero erweitert diese Liste und begründet, weshalb auch die folgenden Stoffe in unseren Produkten ausgeschlossen werden. 


Konservierungsstoffe:
Ein Thema für sich. Selbst die Apps Codecheck, ToxFox sowie die Webseite Hautschutzengel.de befinden z.Bsp. Kaliumsorbat (E202) oder Natriumbenzoat (E211) als wenig bedenklich. Wir sehen das anders:
Seit 2009 ist bekannt, dass Kaliumsorbat genotoxische Effekte auf menschliche Lymphozyten haben kann (► Quelle). 
Natriumbenzoat und Kaliumbenzoat können Allergien wie Nesselsucht oder Asthma auslösen und belasten den Leberstoffwechsel. Wir verzichten generell auf alle chemischen Konservierungsstoffe, da wir unsere Produkte mit "natürlichem" Silber stabilisieren. Oft reicht bei uns auch der Anteil an Bioethanol aus um die Rezeptur zu stabilisieren.  


Endokrine Disruptoren (Hormonaktive Substanzen):
Nach Angaben der WHO (2013) sind 800 Stoffe bekannt (
►Quelle), bei welchen endokrindisruptive Wirkungen nachgewiesen oder vermutet wird. Sie können wie das Phytoestrogen natürlich vorkommen, sind aber meistens synthetisch hergestellt (Parabene und UV-Filter wie 4-Methylbenzyliden-Campher und 3-Benzyliden-campher). Endokrine Disruptoren verändern teilweise irreversibel (kumulativ) das Hormonsystem und schaden der Gesundheit. (►weitere Informationen)


Laureth Sulfate:
Laureth Sulfate, auch Natriumdodecylpoly(oxyethylen)sulfat genannt findet man in fast allen kommerziellen Seifen, Douches und Shampoo's. Als stark fettlösliches, anionisches Tensid trocknet diese synthetische Substanz nach unserem Dafürhalten die Haut zu stark aus, um in Kosmetika eingesetzt zu werden. Zudem sind alle ethoxylierte Verbindungen als bedenklich einzuordnen, da sie die Haut für schädliche, allergisierende und kanzerogene Stoffe durchlässiger machen.


Mikroplastik:
Da fehlen mir eigentlich die Worte. Wer will schon Plastik-Beads in seiner Creme. Wahrscheinlich kommt das in die Top-Five der dümmsten Inhaltsstoffe  die sich die Kosmetikindustrie jemals einfallen liess. Obwohl gesundheitlich gesehen bei der ersten Interaktion (z.Bsp. im Peeling) kein direktes Risiko für den Menschen besteht, wirkt das Mikroplastik mit seiner relativ grossen Oberfläche einmal freigesetzt als Akkumulator für diverse toxische Verbindungen. Da Mikroplastik nur sehr schwer aus der Umwelt wieder entfernt werden kann, kommt bei der zweiten Interaktion, beispielsweise via Trinkwasser, der 'Boomerang' ! 


Nano-Plastik:
Carbomere, Methacrylate, Acrylamid Copolymere, PVP und PVA:
Alles eigentlich nur leicht bedenkliche Stoffe, welche hauptsächlich zur Konsistenzgebung sowie Gel- und Filmbildung verwendet werden. Wir bevorzugen natürliche Stoffe. Ein Acrylamid Copolymer geht für uns unter Kunststoff resp. Plastik, nicht verdaubar, nicht essbar und somit für uns nicht tragbar, nicht zuletzt wegen der Bioakkumulation und der schlechten biologischen Abbaubarkeit. Polymere und Co-Polymere aus allen Acrylamid oder Acrylsäure oder Methacrylamid oder Methacrylsäure, also Polyacrylate oft unter dem Namen Carbomere angegeben, fungieren als Verdicklungsmittel in vielen Produkten von Kosmetika über Putz- und Waschmittel zu Pharmazeutika. Beim Carbomer handelt es sich um synthetische Polymere also in diesem Sinne um "liquid" Plastik.

Wie synthetische Polymere sind auch Polyacrylate schlecht biologisch abbaubar und akkumulieren sich in der Umwelt.