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Auf der Suche nach optimalen kosmetischen Erzeugnissen haben wir die Firma PhytoVero gegründet.

Bei uns stand viel mehr die Erkenntnis als die Idee im Vordergrund. Die Erkenntnis, dass dringendst ein Umdenken stattfinden muss. Die Erkenntnis, dass wir etwas tun müssen. Die Erkenntnis, dass die Rohstoffe, welche in kosmetischen Erzeugnissen eingesetzt werden, nicht mit Brandrodung und Ausrottung der Tierwelt einhergehen können. Die Erkenntnis, dass gute Produkte nicht mit gutem Marketing (Verpackungswahnsinn) verwechselt werden sollten. 

 

Wer steht hinter PhytoVero:
 

Dr. Bernhard Keller

Wir sehen heute viele Leute, die sich bewusst ernähren, biologisch produziertes Gemüse auf dem Markt einkaufen, vielleicht sogar vegetarisch oder vegan leben, viel Sport treiben und allgemein einen gesunden Lebensstil pflegen. Erstaunlicherweise kümmern sich aber (noch) sehr wenig Leute darum, mit welchen Schadstoffen sie in ihren Wasch- und Putzmitteln in Kontakt kommen und stehen auch ihren kosmetischen Pflegeprodukten kaum kritisch gegenüber.
Im Bereich der Putzmittel hat sich seit der Langzeit-Studie aus Norwegen (►link) vielleicht etwas geändert: Auf hohem Signifikanzniveau konnte gezeigt werden, dass Putzen der Gesundheit schadet - oder vielleicht sollte man besser schreiben: die Putzmittel der Gesundheit schaden.
Bei den Kosmetika gibt es im Bereich der ►endokrinen Disruptoren, sogenannten Xenohormonen oder hormonaktiven Substanzen (z.Bsp. Parabene und UV Filter wie 4-Methylbenzyliden-Campher und 3-Benzyliden-campher – siehe Sonnenschutzmittel) zumindest in Deutschland bereits Langzeiterfahrung. Mittlerweile ist man sich in der Fachwelt einig, dass unter anderem die schleichende Unfruchtbarkeit der Menschen darauf zurückzuführen ist. Es wäre jetzt durchaus interessant, eine Langzeit-Studie generell zu Schadstoffen im Kosmetikbereich durchzuführen damit ein Umdenken stattfinden kann. Oft dauert es aber Jahrzehnte bis sich etwas ändert. Wir von PhytoVero wollen und müssen uns nicht ändern. Wir sehen es als unsere Aufgabe, in diesem Bereich eine Alternative zu bieten. 

Seit meiner Dissertation an der Universität von Bern im Bereich der bioorganischen Chemie habe ich mich mit materialwissenschaftlichen Themen befasst. Mit der Firma preenTec AG haben wir einen Biozid-Ersatz für den Einsatz in Prozessflüssigkeiten entwickelt und patentiert. Bakterizide und Fungizide gehören in Prozessflüssigkeiten zur Basisrezeptur. Hautirritationen und Hautkrankheiten sind dadurch in der Metallbearbeitungsindustrie Berufskrankheiten und eines der grossen Probleme. In meinen fünfzehn Jahren Forschung und Entwicklung habe ich Bilder gesehen und Situationen erlebt, die wortwörtlich "unter die Haut" gehen. Interessanterweise gelten für die Metallbearbeitungsflüssigkeiten betreffend Biozideinsatz teilweise striktere Vorschriften als in der Kosmetikindustrie. 

 

Jürg Wipf

Nachdem ich das Buch DIE CHINA STUDY von T. Colin Campbell gelesen hatte, war ich inspiriert, mich eingehender mit diesem Thema auseinander zu setzen. Schon während der intensiven Studie zahlreicher Publikationen über Ernährung, Vitamine, Mineralstoffe habe ich auf eine komplett pflanzenbasierte Ernährung umgestellt.
Der nächste Schritt war unausweichlich: Nach dem Kauf meiner Hautpflege-Produkte habe ich angefangen, mich über die einzelnen darin vorkommenden Inhaltsstoffe zu informieren. Diese Informationen waren teilweise so erschreckend, dass ich bereits angebrauchte Produkte unverzüglich entsorgte.
Natürlich gibt es wissenschaftlich keine Beweise, dass in konventionellen Hautpflege-Produkten chemische Zusätze bzw. Inhaltstoffe vorhanden sind, die für Krebs oder andere Krankheiten wie Alzheimer verantwortlich sind. Weltweite Studien zeigen aber einen Zusammenhang auf und betonen zunehmend, dass die verwendeten Zusatzstoffe - einzeln betrachtet - nur als bedenklich einzustufen sind. Im Zusammenspiel mit einem anderen Inhaltsstoff oder schlicht durch die kumulative Häufigkeit dieser Inhaltsstoffe in verschiedenen Produkten, können diese sehr bedenkliche Auswirkungen zeigen.

Was kann man hier nun tun? Was soll ich jetzt für eine Gesichtscreme benutzen? Welches ist das unbedenkliche Deo dazu? Die einzige Antwort darauf ist: Je natürlicher das Produkt ist, je weniger unnötige chemische Inhaltsstoffe es aufweist, desto besser!

Während der Suche nach solchen Produkten haben sich diesbezüglich Gespräche in meinem Umfeld ergeben. Dabei habe ich herausgefunden dass mein langjähriger Freund Bernhard Keller sich auch bereits intensiv mit diesem Thema befasst hat. Als Chemiker hat er für sich und seine Familie schon vor vielen Jahren angefangen, einzelne Kosmetik-Produkte selbst herzustellen. Nachdem wir festgestellt haben, dass uns dieses Thema sehr beschäftigt, suchten wir erfolglos den Markt nach Kosmetik-Produkten ohne bedenkliche Inhaltstoffe ab. Gleichzeitig haben wir an den bereits vorhanden Eigenproduktionen gearbeitet und diese an Familie und Freunde verteilt. Das Feedback war durchwegs positiv und die Nachfrage war überwältigend. 

Wir entschieden uns, die Firma PhytoVero zu gründen. Bereits zu Beginn stand das Leitmotiv für unsere Produkte fest: 


Wenn etwas nicht bedenkenlos essbar ist, gehört es nicht auf die Haut !